Glaubenszentrum: Information Evangelische Freikirchen
Was sind Freikirchen?

In einem Land, in dem man gewohnt ist, zwischen evangelisch und katholisch zu unterscheiden, klingen ihre Namen für manchen fremd. In anderen Ländern dagegen (z.B. Amerika, Frankreich oder Italien), in denen es keine Staats- oder Landeskirchen gibt, sind alle christlichen Kirchen in gewissem Sinn Freikirchen, weil sie staatsfrei und unabhängig organisiert sind.

Freikirchen sind in der Regel aus Reformbewegungen hervorgegangen. In der Kirchengeschichte ist die Frage nach der "biblischen Gemeinde" nie verstummt. Oftmals wurde jeder Versuch, solche Gemeinden zu bauen, blutig verfolgt. Dennoch kam es zu solchen bewußten Gemeindegründungen, die nicht irgend etwas reparieren, sondern biblische Gemeinde bauen wollten.
In Deutschland führen die Anfänge der Freikirchen zum Teil vor die Reformationszeit zurück, andere entstanden um die Mitte des vorletzten Jahrhunderts zur Zeit der Erweckungsbewegung. 
Freikirchen unterscheiden sich von anderen Kirchen nicht durch Sonderlehren. Sie zeichnen sich vor allem durch ein bestimmtes Kirchen- und Gemeindeverständnis sowie durch ihren Frömmigkeitsstil aus. 

Was sind ihre Anliegen?

Freie und persönliche Entscheidung für den Glauben an Jesus Christus und ein verbindliches Leben in seiner Nachfolge sind besondere Anliegen. 
Rechtlich und organisatorisch vertreten die Freikirchen dem Staat gegenüber das Prinzip der Selbstfinanzierung und Selbstverwaltung und verzichten auf Besteuerung. 
Freikirchen verstehen sich nicht als die allein wahre Gestalt von Kirche. Sie bemühen sich, durch intensive Mitarbeit in zwischenkirchlichen Einrichtungen zur Einheit der Christen und zum glaubwürdigen Zeugnis der Kirchen beizutragen. 

Vereinigung Evangelischer Freikirchen

In Deutschland sind viele evangelische Freikirchen in der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) organisiert, dort gibt es auch weitere Informationen zum Thema Freikirchen. 



@mail an uns!
zurueck